Dossenbergerstr. 46, 89358 Kammeltal 08223-967404 08223-967502 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Die + Do 8.00 bis 12.00 Uhr

Aktuelles

Bundeswaldinventur

P r e s s e m i t t e i l u n g


Bundeswaldinventur bestätigt gute Arbeit des Waldbesitzes für Bayerns Wälder
Waldwirtschaft und Holznutzung sind die Antwort für stabile Wälder


„Wir sind durch die Ergebnisse der Bundeswaldinventur für Bayern voll und ganz bestätigt. Aktive Waldbewirtschaftung schafft Artenvielfalt und gesunde Mischwälder und produziert den wertvollen Rohstoff Holz“, so Bernhard Breitsameter, Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes in einer ersten Reaktion auf die Ergebnisse der BWI IV. Die Bundeswaldinventur ist eine im 10-jährigen Turnus stattfindende Inventur der Wälder in Deutschland. Seit der letzten BWI III hat der Holzvorrat in Bayerns Wäldern von 0,99 Mrd. m³ auf 1,01 Mrd. m³ weiter zugenommen. Aufgrund der starken Dürre- und Käferjahre, die große Mengen wertvollen Holzes gekostet haben, ist dies ein Beleg für die weiter konsequent nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder in Bayern. Der Holzvorrat ist weiter angewachsen.
Das hört sich gut an, ist aber auch ein Zeichen für ein nicht genutztes Rohstoffpotential. „Unsere Wälder werden immer älter – das macht sie instabil und damit auch anfällig für verschiedene Kalamitäten wie Dürre, Stürme und Schadorganismen, namentlich den Borkenkäfer bei der Fichte“, so Präsident Breitsameter.


Der Wald behält und beweist auch weiterhin seine überragende Klimaschutzfunktion. Die Forstwirtschaft ist der einzige Wirtschaftssektor der CO2 in großem Maßstab bindet - bis zu 8 Tonnen pro Jahr und Hektar. Wichtig für den Klimaschutz ist nicht allein die Höhe der Kohlenstoffvorräte – sprich der Waldspeicher. Entscheidend ist die Senkenleistung des Waldes, also die Fähigkeit CO2 zu binden und durch Holznutzung klimaschädliche Energieträger und Baumaterialien zu ersetzen. Nur durch die Absenkung der vielerorts deutlich zu hohen Holzvorräte kann der Wald auch zukünftig als Kohlenstoff-senke wirken. Denn jüngere Wälder mit niedrigeren Vorräten leisten einen höheren Zuwachs, sind in der Regel stabiler und binden vor allem pro Hektar mehr CO2 als ältere Wälder.“


Durch den Anstieg der Mischwälder, also Baumbestände aus mindestens zwei botanischen Gattungen, von 85% auf 86,5% sieht der Verband die Forstpolitik in Bayern auf dem richtigen Weg. Der Waldumbau läuft – und das bereits seit Jahrzehnten. Der Laubholzanteil in Bayern ist von 35,7% auf 38,4% gestiegen. Insbesondere bestätigt sich das behutsame Vorgehen im Waldumbau. Unter den schwierigen Bedingungen der letzten Jahre, wie Trockenheit, Stürme und Käfer, muss dies besonders sachkundig und sorgsam geschehen.
Bei einem grundsätzlichen Verständnis für die positiven Effekte von Totholz im Zusammenhang mit der Biodiversität, sieht der Waldbesitzerverband das starke Anwachsen der Totholzvorräte auf der Fläche auch mit Sorge. Die Totholzvorräte sind um über 30% auf rund 29,9 m³/ha angewachsen. Damit verbunden ist leider auch eine konkrete Gefahr für Leib und Leben bei der Waldarbeit, sowie für Waldbesucher und Erholungssuchende. Gleichzeitig kann auch das Risiko für Waldbrände steigen.


„Die Forstpolitik in Bayern und dem Bund greift und hat sich unter dem geltenden Bundeswaldgesetz bewährt. Ein neues Waldgesetz würgt den durch die BWI IV belegten positiven Trend ab. Das Vorhaben ist unverzüglich einzustellen“, so Präsident Breitsameter. „Und,“ so der Präsident weiter „kommt ein neues Waldgesetz, werden im ländlichen Raum keine Waldbesitzer mehr bereit sein, nur daran zu denken, die Ampel zu wählen. Sie haben es mit der Bundeswaldinventur schwarz auf weiß, dass ak-tive Waldbewirtschaftung und Holznutzung die Wälder stabilisieren.“

Quelle: Bayerischer Waldbesitzerverband

 

Ergebnisse der vierten Bundeswaldinventur vom StMELF

 

Geschäftsstelle

Dossenbergerstr. 46 | 89358 Kammeltal

Tel: 08223-967404 | Fax: 08223-967502
Email: info@fbg-guenzburg-krumbach.de

Nächste Veranstaltungen

18 Sep.
Mitgliederausflug
Datum 18.09.2026 07:00 - 17:00

Liebe Mitglieder,


unser diesjähriger Vereinsausflug führt uns am Freitag, den 18. September 2026, ins benachbarte Baden-Württemberg. Wir haben ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das forstliche Praxis und spannende Regionalgeschichte perfekt miteinander verbindet.

Treffpunkt & Abfahrszeit: 07:00 Uhr Wettenhausen, großer Parkplatz im Norden - Angerweg / Kleinbeurer Weg


Vormittag: Unser erstes Ziel ist Itzelberg im Landkreis Heidenheim.

Nachmittag: Auf den Spuren der Römer im Limesmuseum Aalen.

Anmeldeschluss ist der 04.09.2026

23 Sep.
KWF-Thementage in Senden
23.09.2026 - 24.09.2026

Vom 23. bis 24. September 2026 finden im Raum Ulm die nächsten KWF-Thementage statt. Unter dem Leitmotto "JUNGE WÄLDER IM KLIMAWANDEL" dreht sich alles um die Jungwuchs- und Jungbestandspflege – das Fundament für die Wertschöpfung von morgen.

Unser Angebot für Sie mit vergünstigten Tickets.:

Anstatt der regulären Preise können wir unseren Mitgliedern die Teilnahme zu besonders attraktiven Konditionen anbieten.

Treffpunkt & Abfahrszeit: 7:45 Uhr Wettenhausen, großer Parkplatz im Norden - Angerweg / Kleinbeurer Weg

Bitte melden Sie sich bis spätestens 16.09.2026 verbindlich in der Geschäftsstelle an, damit wir die Gruppenanmeldung abschließen können.

Kammeltal Wetter

Heute
19°C
Luftdruck: 1016 hPa
Niederschlag: 0 mm
Windrichtung: OSO
Geschwindigkeit: 4 km/h
© Deutscher Wetterdienst
Wir benutzen Cookies
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung
CookieHint and Consent by reDim GmbH